Die Schrauben der Ansaugbrücke gingen nach Einwirken des WD40 problemlos ab.
Zu bemerken ist eigentlich nur, dass man für die Arbeiten am Motor gutes Werkzeug braucht.
Besonders 13er Schlüssel sollten in guter Qualität und allen nur denkbaren Varianten vorhanden sein.
Um ein bischen Fingeracrobatic kommt man trotzdem nicht herum ;-)

Der Zahnriemen hat mir etwas Kopfschmerzen bereitet.
Lt. Buch soll man die Vielfachsternschraube mit einem Imbusschlüssel lösen - leider
ging das hier nicht, der Imbus rutschte durch und beschädigte die Schraube.
Zum Glück lies sich der Zahnriemen auch vorsichtig abziehen, so kann man sich der
Spezialschraube etwas später widmen.


Sowohl an der Ansaugbrücke, wie auch hier am Abgaskrümmer, waren die Muttern mit den Bolzen so
"verwachsen", dass sich die ganzen Bolzen rausdrehten.
Im Gegensatz zur Ansaugbrücke, die man mit reichlich Kraft voom Zylinderkopf trennen mußte, fiel
der Krümmer von alleine ab.

Auf diesem Bild sieht man die Verunreinigungen des 3. Zylinders, die mich letztendlich dazu
zwangen den Motor zu zerlegen. Jetzt kann man in Ruhe säubern und nach der Ursache suchen.
Es sieht so aus, als wäre der festgestellte Widerstand beim durchdrehen des Motors auf
ein festgerostetes Ventil des dritten Zylinders zurückzuführen.

Nach einer ersten Reinigung der Kolben habe ich nochmal reichlich WD40 in die Zylinder gesprüht
und die Kurbelwelle einmal durchgedreht.
Alle vier Zylinder sehen optisch noch gut aus. Vielleicht kann man sich ein weiteres Zerlegen
sparen.
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